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Kirchenstraße 5, 85413 Hörgertshausen, Deutschland

NUTSCHENFILTER

Wir haben eine eigene Reihe von VSK Statischen Nutschenfiltern (NF) – Drucknutsche, Rührdrucknutschenfiltern (ANF) und Filtertrocknern (ANFD) entwickelt und konstruiert. Diese werden für Fest-Flüssig-Trennprozesse durch Filtration unter Druck und Vakuumtrocknung eingesetzt.  Verwendungsbereiche: in der chemischen, pharmazeutischen, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie, vom Pilot- bis zum Produktionsmaßstab.

Das Funktionsprinzip des Rührdrucknutschenfilters wird hier beschrieben Funktionsprinzip des Rührdrucknutschenfilters | LEHMANN INDUSTRIE (lehmann-industrie.de)

Statische Nutschenfilter

Ein gemeinsames Hauptmerkmal dieser Filter ist die manuelle Entleerung des Kuchens durch den oberen Teil des Geräts, indem der obere Deckel geöffnet wird. Je nach Deckeldurchmesser, sein daraus resultierendes Gewicht und der Art der Anwendung sind mehrere Varianten der Deckelöffnung vorgesehen.

Manuelle Deckelentnahme
Scharnierdeckel
Sonderausführung
Handkurbel und ausziehbarer Deckel
Kippvorrichtung
Pneumatische Deckel Hebevorrichtung

Rührdrucknutschenfilter und Filtertrockner

Einfache Rührdrucknutschenfilter

Basiert grundsätzlich auf der statischen Nusche-Filterkonstruktion mit pneumatischer Deckelanhebung und manueller Entleerung des Kuchens im oberen Teil, ergänzt durch ein 2-Paddel-Rührwerk mit Drehung in einer Richtung. Das Rühren unterstützt den Filtrationsprozess und die mögliche Trocknung des Kuchens.

Automatische Rührdrucknutschenfilter

Diese fortschrittlichste Version des Nutsche-Filters arbeitet vollautomatisch und besteht aus einem Rührwerk mit J-förmigen Schaufeln und alternativer Drehung (Glätten im Uhrzeigersinn, Ausschaben gegen den Uhrzeigersinn) und hilft, den Kuchen durch das seitliche Ablassventil zu entleeren. Darüber hinaus ist eine hydraulische Filterplattenabsenkung verfügbar.

HAUPTMERKMALE & OPTIONEN

  • Druck- und Atmosphärenapparate für die Filtration von pharmazeutischen und chemischen Produkten
  • Maximaler Betriebsdruck von -1 (Vakuum) bis 10 bar
  • Volumen 5, 10, 25, 50, 100, 250, 500, 1000 Liter*
  • Perforiertes Filtersieb mit einem Spann-Ring zur Befestigung des Filters
  • Beheizter Mantel (Duplikator)
  • Filterkuchen Waschung
  • CIP / SIP Wasch- und Sprühsysteme
  • CE-Zertifikat, PED, ATEX

KONSTRUKTIONSMATERIAL

  • Edelstahl (DIN 1.4571, DIN 1.4541, DIN 1.4301, …)
  • Nickel, Nickellegierung (Hastelloy®)
  • PP, PVDF
  • Beschichtung (PFA RubyRed®, Halar® E-CTFE)

HEIZUNG

  • Unbeheizt
  • Beheizter Mantel (Duplikator)
  • Heizspirale

FILTERSIEB

  • Perforiert nach Wunsch

FILTERGEWEBE-BEFESTIGUNG

  • Druckring Spannring mit Bajonett
  • Druckring Spannring geschraubt

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZU NUTSCHENFILTERN

Ein Nutschenfilter (oft nur Nutsche genannt) ist eine Industrieanlage, die für Fest-Flüssig-Trennprozesse durch Filtration unter Druck oder Vakuum eingesetzt wird. Verwendungsbereiche: in der chemischen, pharmazeutischen, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie, vom Pilot- bis zum Produktionsmaßstab.

Nutsche-Filter werden je nach Bauart in Statische Nutschenfilter (NF) Rührdrucknutschenfilter (ANF) und Filtertrockner (ANFD) unterteilt.

Die Nutsche besteht aus einem zylindrischen Behälter mit einem flachen Boden, der als Filterplatte dient. Auf dieser Platte liegt ein Filtermedium (Filtertuch oder Metallsieb). Die

Die Nutsche besteht aus einem zylindrischen Behälter mit einem flachen Boden, der als Filterplatte dient. Auf dieser Platte liegt ein Filtermedium (Filtertuch oder Metallsieb). Die Suspension wird oben eingefüllt, und durch Druckunterschiede wird die Flüssigkeit (Filtrat) durch den Filter gezogen, während der Feststoff als Filterkuchen zurückbleibt. 

Ein Statischer Nutsche-Filter oder der sogenannte Drucknutsche / Druckfilter, ist ein zylindrischer Behälter, der für Fest-Flüssig-Trennprozesse mittels Filtration unter Druck oder Vakuum verwendet wird. Der Behälter verfügt über einen flachen Boden, der als Filterplatte dient. Auf dieser Platte wird ein Filtermedium (Filtertuch oder Metallsieb) angebracht, durch das die Suspension gefiltert wird, während die Feststoffe als Filterkuchen auf der Platte zurückbleiben. Die Statische Nutschenfilter kommen ohne Rührwerk aus und nutzen für die Filtration lediglich einen statischen Druckunterschied. Ein gemeinsames Merkmal dieser Filter ist die manuelle Entleerung des Kuchens durch den oberen Teil des Geräts, indem der obere Deckel geöffnet wird. Je nach Durchmesser des Deckels, der anfallenden Masse und der Art der Anwendung sind verschiedene Varianten der Deckelöffnung vorgesehen.

Ein Nutsche-Filter kann nicht nur zur Filtration, sondern auch zum Trocknen des Filterkuchens eingesetzt werden. Hierfür werden die Rührdrucknutschenfilter / Trockner mit Doppelmantel für das Heizmedium verwendet.

Funktionsprinzip des Rührdrucknutschenfilters:

  1. Mischen / Füllen: Zu Beginn wird das Gemisch (Suspension) in den Filterbehälter geleitet. Das Rührwerk, oft mit J-förmigen Schaufeln ausgestattet, homogenisiert das Material, unterstützt die Kristallisation oder sorgt für eine gleichmäßige Verteilung.
  2. Filtration: Durch Anlegen von Druck (über der Suspension) oder Vakuum (unter dem Filtermedium) wird die Flüssigkeit (Filtrat) durch ein Filtertuch/-platte gepresst. Das Rührwerk glättet im Uhrzeigersinn die Oberfläche des Filterkuchens, um Risse zu vermeiden und eine gleichmäßige Schicht zu bilden.
  3. Waschen / Trocknen: Der Filterkuchen wird gewaschen, um Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend wird der Kuchen durch Gasdruck oder Vakuum getrocknet.
  4. Entleerung (Austrag): Nach Beendigung des Prozesses dreht sich das Rührwerk gegen den Uhrzeigersinn. Durch die speziellen Schaufeln wird der trockene Filterkuchen schabend nach außen und durch ein seitliches Auslassventil ausgetragen. 

Besondere Merkmale:

  • Vollautomatischer Prozess: Das System ermöglicht Mischen, Filtrieren, Waschen und Trocknen in einer Maschine.
  • J-Rührwerk: Es ermöglicht sowohl das Glätten (im Uhrzeigersinn) als auch das Austragen (gegen den Uhrzeigersinn).
  • Höhenverstellbarkeit: Das Rührwerk kann sich vertikal auf- und abbewegen, um den Kuchen optimal zu bearbeiten. 

Diese Technologie wird vor allem in der Pharma-, Feinchemie- und Lebensmittelindustrie eingesetzt. 

Ein automatischer Rührdrucknutschenfilter/Trockner (oft als ANFD – Agitated Nutsche Filter Dryer bezeichnet) bietet gegenüber einer statischen Nutsche erhebliche Vorteile in Bezug auf Effizienz, Reinheit und Arbeitssicherheit.

Hier sind die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Vollständige Kapselung (Containment): Das System ist geschlossen. Dies schützt den Bediener vor toxischen Dämpfen oder gefährlichen Stoffen und bewahrt gleichzeitig das Produkt vor Verunreinigungen aus der Umgebung (wichtig für GMP/Pharma).
  • Integration mehrerer Prozessschritte: In einem automatischen Nutschenfilter können Filtration, Waschen, Ummaischen und Trocknen in einem einzigen Apparat durchgeführt werden. Bei statischen Filtern müsste der feuchte Filterkuchen für die Trocknung manuell entnommen und umgefüllt werden.
  • Effizienteres Waschen: Durch das integrierte Rührwerk kann der Filterkuchen „aufgemaischt“ (re-slurry) werden. Das Lösungsmittel erreicht so alle Partikel viel besser als beim einfachen Durchspülen in einer statischen Nutsche.
  • Automatischer Austrag: Der trockene oder feuchte Kuchen wird mechanisch durch das Rührwerk ausgetragen. Das manuelle Ausschaufeln, das bei statischen Filtern zeitaufwendig und verlustreich ist, entfällt komplett.
  • Beschleunigte Trocknung: Automatische Nutschen verfügen oft über beheizte Wände und ein beheiztes Rührwerk. In Kombination mit Vakuum wird die Trocknungszeit im Vergleich zu statischen Systemen drastisch verkürzt.
  • Reproduzierbarkeit: Da alle Parameter (Druck, Drehzahl, Temperatur) automatisiert gesteuert werden, ist die Qualität jeder Charge (Batch) identisch und menschliche Fehler werden minimiert.
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